
830 Seiten, Paperback, 45,00 EUR
ISBN 978-3-95647-214-5
Auch erhältlich als E-Book:
Bankenaufsicht in Theorie und Praxis
Das Kreditgewerbe zählt zu den am stärksten regulierten Branchen in Deutschland. Die von den Kreditinstituten zu beachtenden bankenaufsichtsrechtlichen Vorschriften sind entsprechend umfangreich und unterliegen einer stetigen Weiterentwicklung. Dabei ist insbesondere nationale sowie europäische Regulatorik für die Finanzbranche einschlägig.
Das Buch gibt einen fundierten Überblick zu den zentralen bankenaufsichtsrechtlichen Normen. Hierbei werden die Regelungen sowohl in theoretischer Hinsicht dargestellt als auch anhand detaillierter Fallbeispiele praxisorientiert vertieft.
Die Autoren sind ausgewiesene Experten aus Wissenschaft und Praxis für die Bankenaufsicht; sie geben dem Buch eine hohe inhaltliche Relevanz – sei es als Lehrbuch für Studium oder Weiterbildung, sei es als Nachschlagewerk für die tägliche Arbeit.
Bankenaufsicht in Theorie und Praxis
Herausgeber
Prof. Dr. Hartmut Bieg, Diplom-Kaufmann, war vom 01.10.1985 bis zum 31.03.2010 Inhaber des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Bankbetriebslehre, der Universität des Saarlandes, Saarbrücken. Zusammen mit der größten saarländischen Sparkasse war er Initiator eines in Deutschland einzigartigen Projekts zur Doppelqualifikation. Dabei absolvieren Studierende während ihres betriebswirtschaftlichen Universitätsstudiums mit dem Abschluss als Bachelor im Rahmen einer dualen Ausbildung eine Berufsausbildung zur/zum Bankkauffrau/-mann. Seine Forschungsschwerpunkte sind Bankbetriebslehre und Finanzwirtschaft, externes Rechnungswesen nach deutschem wie internationalem Recht, vor allem im Bereich der Bankbilanzierung und der Bankenaufsicht. Von 1998 bis 2003 war er Mitglied des Arbeitskreises "Rechnungslegung der Banken" des Deutschen Rechnungslegungs Standards Committee e. V. Von April 2004 bis März 2015 war er Studienleiter der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie Saar e. V. (VWA Saarland) sowie der Akademie für Arbeit und Sozialwesen des Saarlandes (AfAS).
Prof. Dr. Gregor Krämer, Diplom-Kaufmann, M. Mang. Sc., ist Inhaber des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Banken, Finanzen und Rechnungslegung der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft, Alfter. Zuvor war er Inhaber der Professur für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Finanzwirtschaft und Bankenregulierung an der WHL Wissenschaftliche Hochschule Lahr. Seine Dissertation zum Thema "Ziele, Adressaten und Risiken der Bankenaufsicht" wurde mit dem Dr. Eduard-Martin-Preis für hervorragende wissenschaftliche Leistungen ausgezeichnet. Er ist Editor-in-Chief des Journals "Banks and Bank Systems", (Mit-)Verfasser zahlreicher Bücher und Aufsätze sowie Mitherausgeber der im Nomos Verlag erscheinenden Schriftenreihe "Wettbewerb und Regulierung von Märkten und Unternehmen". Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen nationales und internationales Bankenaufsichtsrecht, Social Banking und Social Finance sowie die Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung.
Prof. Dr. Gerd Waschbusch, Diplom-Kaufmann, ist seit April 2010 Inhaber des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Bankbetriebslehre, der Universität des Saarlandes, Saarbrücken. Zuvor war er an der gleichen Wirkungsstätte von Oktober 2003 bis März 2010 Inhaber der Professur für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Rechnungswesen und Finanzwirtschaft. Von April 2015 bis September 2016 war er Dekan der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät und Mitglied des erweiterten Präsidiums der Universität des Saarlandes. Seit Oktober 2015 ist er Mitglied des Senats der Universität des Saarlandes. Seine Forschungsschwerpunkte liegen vor allem in den Bereichen Bankbilanzierung und Bankenaufsicht. Er ist (Mit-)Verfasser zahlreicher Bücher, Aufsätze und Beiträge in Kommentaren und Sammelwerken sowie Mitherausgeber des Gabler Banklexikons und der Schriftenreihe "Wettbewerb und Regulierung von Märkten und Unternehmen" der NOMOS Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, Baden-Baden. Seit April 2015 ist er zudem Studienleiter sowohl der Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademie Saarland e. V. (VWA Saarland) als auch der Akademie für Arbeit und Sozialwesen des Saarlandes (AfAS).
Prof. Dr. Andreas Igl, Diplom-Wirtschaftsinformatiker (Univ. Honors), ist Professor für Bankbetriebswirtschaftslehre, Bankenaufsicht und Geldwäsche an der Hochschule der Deutschen Bundesbank. Zuvor war er geschäftsführender Partner einer mittelständischen Beratungsgesellschaft. Zentraler Schwerpunkt seiner Forschungs- und Lehrtätigkeit sind Fragestellungen rund um die Konzeption und Implementierung von Systemen zur Risikomessung und -steuerung in Kreditinstituten sowie die Umsetzung von aufsichtsrechtlichen Anforderungen. Die aktuellen Arbeiten fokussieren sich dabei auf die Bereiche Sanierungs- und Abwicklungsplanung, Stresstests, kennzahlenbasierte Gesamtbanksteuerung (einschließlich ICAAP und ILAAP) sowie innovative Geschäftsmodelle von Kreditinstituten. Nach seinem Studium hatte er seit 2007 mit zwei mittelständischen Spezialberatungsunternehmen für Risikomanagementsysteme zahlreiche Kunden des Finanzsektors beraten. Seine Promotion thematisiert die Risikobewertung von strukturierten Kreditprodukten.
Autoren
Dr. Johannes Biewer, M. Sc., ist bei einem technologieorientierten Finanzdienstleistungsunternehmen im Bereich Credit Risk & Governance tätig. Zuvor war er Berater bei einer international tätigen Prüfungs- und Beratungsgesellschaft in der Abteilung Risk Advisory mit dem Fokus auf Unternehmen des finanziellen Sektors, insbesondere Banken. Seine Forschungsschwerpunkte liegen vor allem in den Bereichen Bankenaufsicht und IFRS-Rechnungslegung.
Susen Claire Biewer, M. Sc., ist Unternehmensberaterin in einer international tätigen Beratungsgesellschaft und zählt vornehmlich Finanzinstitutionen zu ihren Klienten. Zudem ist sie Doktorandin am Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Bankbetriebslehre, der Universität des Saarlandes, Saarbrücken. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt vor allem im Bereich der Bankenaufsicht, insbesondere der Liquiditätsrisikoregulierung.
Dr. Robin Blaß, M. Sc, ist Vorstandsreferent und Aufsichtsrechtskoordinator bei der Vereinigte Volksbank eG Saarlouis – Losheim am See – Sulzbach/Saar. Weiterhin ist er seit Oktober 2015 als Dozent an der Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademie Saarland e. V. (VWA Saarland) und seit April 2016 an der Akademie für Arbeit und Sozialwesen des Saarlandes (AfAS) tätig. Zuvor war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Bankbetriebslehre, der Universität des Saarlandes, Saarbrücken. Seine Forschungsschwerpunkte liegen vor allem in den Bereichen Bankenaufsicht und Finanzierung.
Julius Burr, B. Sc., ist seit September 2020 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Bankbetriebslehre, der Universität des Saarlandes, Saarbrücken. Weiterhin ist er seit April 2021 als Dozent an der Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademie Saarland e. V. (VWA Saarland) tätig. Vor seinem Studium absolvierte er eine Berufsausbildung zum Bankkaufmann in einer ortsansässigen Sparkasse. Seine Forschungsschwerpunkte liegen vor allem in den Bereichen Bankenaufsicht und der Blockchain-Technologie.
Tom John Geie, B. Sc., ist seit Oktober 2019 Bankgeschäftlicher Prüfer in der Hauptverwaltung Hannover der Deutschen Bundesbank. Vorrangig führt er Vor-Ort-Prüfungen bei LSIs und SIs im Bereich Gesamtbanksteuerung (ICAAP) durch. Zuvor absolvierte er ein Studium an der Hochschule der Deutschen Bundesbank mit Schwerpunkt Aufsichts- und Finanzstabilitätsfunktionen sowie eine Berufsausbildung zum Bankkaufmann bei der NORD/LB.
Dr. Joachim Hauser, Diplom-Kaufmann, ist bei einem technologieorientierten Finanzdienstleistungsunternehmen im Bereich Credit Risk & Governance tätig. Zuvor war er Berater bei einer international tätigen Prüfungs- und Beratungsgesellschaft im Bereich Risk Advisory mit dem Fokus auf Unternehmen des finanziellen Sektors, insbesondere Banken. Dr. Hauser unterrichtet an der Universität des Saarlandes die Lehrveranstaltung "Aufsichtsrechtliche Regulierung von Derivaten" in Master-Studiengängen der Fachrichtung Wirtschaftswissenschaft.
Dr. Christian Kakuk, Diplom-Kaufmann, ist Mitarbeiter im Risikocontrolling der Kreissparkasse Saarpfalz, Homburg. Zuvor war er zwischen 2013 und 2019 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Bankbetriebslehre, der Universität des Saarlandes, Saarbrücken. Seit November 2013 ist er zudem als Dozent an der Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademie Saarland e. V. (VWA Saarland) und an der Akademie für Arbeit und Sozialwesen des Saarlandes (AfAS) tätig. Seine Forschungsschwerpunkte liegen vor allem in den Bereichen Unternehmensfinanzierung und Bankbilanzierung nach HGB und IFRS.
Sabrina Kiszka, M. Sc., ist seit April 2019 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Bankbetriebslehre, der Universität des Saarlandes, Saarbrücken. Weiterhin ist sie als Dozentin an der Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademie Saarland e. V. (VWA Saarland) und an der Akademie für Arbeit und Sozialwesen des Saarlandes (AfAS) tätig. Zuvor war sie als Interne Revisorin in einer regionalen Genossenschaftsbank im Bereich der Gesamtbanksteuerung beschäftigt. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen vor allem in den Bereichen Bankenaufsicht, Risikomanagement und Nachhaltigkeit im Finanzwesen.
Dr. Sven Mühlenbrock, Diplom-Kaufmann, M. Sc. (Mathematik), CPA, FCCA, ist verantwortlicher Partner der Risk Advisory Gruppe bei einer international tätigen Prüfungs- und Beratungsgesellschaft mit Sitz in Luxembourg. Schwerpunkte seiner Tätigkeit sind das Risikomanagement, das Aufsichtsrecht und die IFRS-Rechnungslegung, insbesondere bei Unternehmen im Finanzsektor.
Andrea Rapp, Diplom-Kauffrau, ist Leiterin der Bereiche Risikocontrolling, Aufsichtsrecht und Meldewesen bei der mediserv Bank GmbH. Zudem ist sie Doktorandin am Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Bankbetriebslehre, der Universität des Saarlandes, Saarbrücken, sowie Dozentin für rechnungsorientierte betriebswirtschaftliche Fächer. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt vor allem im Bereich der Bankenaufsicht.
Gabriela Reinstädtler, M. Sc., ist seit Oktober 2016 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Bankbetriebslehre, der Universität des Saarlandes, Saarbrücken. Seit November 2016 ist sie als Dozentin an der Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademie Saarland e. V. (VWA Saarland) und an der Akademie für Arbeit und Sozialwesen des Saarlandes (AfAS) tätig. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen vor allem in den Bereichen Investition und der Bankenaufsicht, insbesondere der Einlagensicherung.
Dr. Markus Rose, Diplom-Ökonom, ist Partner bei dem Beratungsunternehmen 1 PLUS i. Fragestellungen im Bereich des Risikomanagements und deren aufsichtsrechtliche Behandlung bilden die thematischen Schwerpunkte seiner mehrjährigen Beratertätigkeit. In den genannten Themenfeldern ist er zusätzlich als Seminartrainer und Autor aktiv. Er studierte an der Ruhr-Universität Bochum Wirtschaftswissenschaft mit den Schwerpunkten "Finanzierung/ Kreditwirtschaft", "Außenwirtschaftstheorie" und "Wirtschaft Ostasiens". Daneben absolvierte er ein dreimonatiges Auslandsstudium an der Yonsei University in Seoul. Nach Abschluss seiner Promotion im Jahr 1997 begann er seine berufliche Tätigkeit als Vorstandsassistent und Risikocontroller in einer Hypothekenbank. Vor seinem Wechsel zu 1 PLUS i im Jahr 2009 befasste er sich als Leiter Risikocontrolling einer Hypothekenbank mit der permanenten Weiterentwicklung der internen Risikosysteme.
Swen Warnecke, M Sc., ist Senior Expert bei der Finbridge GmbH & Co. KG. In seinen Beratungstätigkeiten betreut er Institute bei der Erfüllung aufsichtsrechtlicher Anforderungen mit dem Fokus auf die Themengebiete ICAAP, ILAAP, Sanierungs- und Abwicklungsplanung. Zuvor war er bei einem anderen mittelständischen Beratungsunternehmen sowie als bankgeschäftlicher Prüfer bei der Deutschen Bundesbank tätig.
Bankenaufsicht in Theorie und Praxis
Vorwort zur 5. Auflage
Inhaltsübersicht
Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
Fallstudienverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis
Herausgeber- und Autorenverzeichnis
1. Kapitel: Risiken bankbetrieblicher Tätigkeit
Teil A: Risikotheoretische Grundlagen
I. Risikobegriff
II. Systematisierungsansätze
III. Abgrenzung von Erfolgs- und Liquiditätsrisiken
IV. Beziehungen zwischen den Erfolgs- und Liquiditätsrisiken
Teil B: Erfolgsrisiken
I. Operationelle Risiken
II. Adressenrisiken
III. Marktpreisrisiken
IV. Credit-Valuation-Adjustment-Risiko
Teil C: Liquiditätsrisiken
I. Definition und Ausprägungen
II. Direkte Liquiditätsrisiken in Form von temporalen und quantitativen Liquiditätsrisiken
III. Indirekte Liquiditätsrisiken in Form von bonitätsinduzierten und technikbasierten Geldanschlussrisiken
Teil D: Sonstige Risiken
I. Nachhaltigkeitsrisiken
II. Systemische Risiken
III. Allgemeines Geschäftsrisiko
2. Kapitel: Notwendigkeit und Ziele bankenaufsichtsrechtlicher Regelungen
Teil A: Rechtfertigung einer besonderen staatlichen Wirtschaftsaufsicht über Kreditinstitute
I. Vorbemerkungen
II. Erfordernis einer konsistenten Zielvorgabe für die Bankenaufsicht
III. Mögliche Zielsetzungen der Bankenaufsicht
IV. Rechtfertigung des Schutzes der Gläubiger als Ziel der Bankenaufsicht
V. Rechtfertigung der Sicherung der Funktionsfähigkeit des Kreditwesens als Ziel der Bankenaufsicht
Teil B: Tätigkeitsziele der Bankenaufsicht in der Bundesrepublik Deutschland
I. Überblick
II. Aufsicht über die Kreditinstitute
III. Einschreiten gegen Missstände im Kreditwesen
3. Kapitel: Entwicklungslinien der Bankenaufsicht
Teil A: Internationalisierung der Bankenaufsicht
I. Vorbemerkungen
II. Veränderungen in der Geschäftstätigkeit der Kreditinstitute als Ausgangspunkt für die Internationalisierung der Bankenaufsicht
III. Gründe für die Internationalisierung der Bankenaufsicht
IV. Umsetzung der internationalen Bankenaufsicht
Teil B: Der Weg von Basel I bis Basel III
I. Der Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht als internationaler Standardsetter im Bereich der Bankenregulierung
II. Basel I
III. Basel II
IV. Basel II.5
V. Basel III
Teil C: Umsetzung der Baseler Regelungen auf europäischer Ebene
I. Umsetzung auf Ebene der EU
II. Umsetzung in Deutschland
4. Kapitel: Institutionelle Grundlagen der Aufsicht in der Europäischen Union
Teil A: Europäisches System der Finanzaufsicht (European System of Financial Supervision – ESFS)
I. Überblick
II. Beaufsichtigung auf der Mikroebene durch nationale und EU-Aufsichtsbehörden
III. Beaufsichtigung auf der Makroebene durch den Europäischen Ausschuss für Systemrisiken (European Systemic Risk Board – ESRB)
Teil B: Europäische Bankenunion
I. Aufbau und Ziele der Europäischen Bankenunion
II. Einheitlicher Aufsichtsmechanismus (Single Supervisory Mechanism – SSM)
III. Einheitlicher Abwicklungsmechanismus (Single Resolution Mechanism – SRM)
IV. Europäische Einlagensicherung (European Deposit Insurance Scheme – EDIS)
5. Kapitel: Marktzugangsregelungen für Institute
Teil A: Rechtfertigung besonderer Vorschriften für den Marktzugang von Instituten
I. Vorbemerkungen
II. Von den Marktzugangsregelungen betroffene Unternehmen – der Institutsbegriff
III. Zweck erschwerter Marktzugangsregelungen für Institute
Teil B: Erlaubnisverfahren
Teil C: Gründe für die Versagung der Erlaubnis zur Aufnahme des Geschäftsbetriebs
I. Einführung
II. Ausgewählte zwingende Versagungsgründe
III. Versagungsgründe mit behördlichem Ermessensspielraum Teil
D: Folgen einer Betätigung ohne Erlaubnis
6. Kapitel: Aufsichtsrechtliche Anforderungen an die Eigenmittel gemäß der ersten Baseler Säule und an die berücksichtigungsfähigen Verbindlichkeiten der Institute
Teil A: Zusammenhang zwischen den Zielen der Bankenaufsicht und den Funktionen des Eigenkapitals der Institute
I. Grundsätzliches
II. Funktion der Errichtungsgrundlage (Ingangsetzungsfunktion)
III. Haftungsfunktion
IV. Verlustausgleichsfunktion
V. Repräsentationsfunktion
VI. Geschäftsführungsfunktion
VII. Finanzierungsfunktion
VIII. Dauerhaftigkeit der Kapitalbereitstellung
IX. Fazit
Teil B: Bestandteile der Eigenmittel
I. Überblick über die Grundstruktur der Eigenmittel
II. Hartes Kernkapital
III. Zusätzliches Kernkapital
IV. Ergänzungskapital
V. Fallstudien zur Berechnung der Eigenmittel eines Instituts
Teil C: Anforderungen an die Mindesthöhe der Eigenmittel nach der ersten Baseler Säule
I. Aufsichtsrechtliche Kapitalquoten
II. Aufsichtsrechtliche Kapitalpuffer
III. Fallstudien zur Berechnung der aufsichtsrechtlichen Kapitalquoten und Kapitalpuffer eines Instituts
Teil D: Berechnung des Gesamtrisikobetrags
I. Zusammensetzung des Gesamtrisikobetrags
II. Berechnung der risikogewichteten Positionsbeträge für das Kredit- und das Verwässerungsrisiko
III. Berechnung der risikogewichteten Positionsbeträge für das Gegenparteiausfallrisiko aus der Handelsbuchtätigkeit
IV. Berechnung der Eigenmittelanforderungen für die Handelsbuchtätigkeit des Instituts für das Positionsrisiko sowie für Großkredite oberhalb bestimmter Obergrenzen
V. Berechnung der Eigenmittelanforderungen für das Fremdwährungsrisiko, das Warenpositionsrisiko und das Abwicklungsrisiko
VI. Fallstudien zur Berechnung der Eigenmittelanforderungen für ausgewählte Marktpreisrisiken eines Instituts
VII. Berechnung der Eigenmittelanforderungen für das Risiko einer Anpassung der Kreditbewertung bei OTC-Derivaten (CVA-Risiko)
VIII. Berechnung der Eigenmittelanforderungen für das operationelle Risiko
Teil E: TLAC und MREL
I. Mindestanforderung an berücksichtigungsfähige Verbindlichkeiten zur Steigerung der Resilienz von Banken
II. TLAC – Total Loss-Absorbing Capacity
III. MREL – Minimum Requirement for own funds and Eligible Liabilities
Teil F: ICAAP
I. Rechtlicher Rahmen und Definition
II. ICAAP in der Gesamtbanksteuerung
III. ICAAP-Grundsätze im SSM zur aufsichtlichen Beurteilung
IV. Besonderheiten in der deutschen LSI-Aufsicht
7. Kapitel: Begrenzung des Risikos einer übermäßigen Verschuldung durch die Verschuldungsquote
Teil A: Zielsetzung der Verschuldungsquote
Teil B: Ausgestaltung der Verschuldungsquote
8. Kapitel: Aufsichtsrechtliche Anforderungen an die Liquiditätsausstattung der Institute
Teil A: Zusammenhang zwischen den Zielen der Bankenaufsicht und der Liquiditätsausstattung der Institute
Teil B: Quantitative Liquiditätsanforderungen
I. Liquiditätsdeckungsquote
II. Strukturelle Liquiditätsquote
III. Additional Monitoring Metrics for Liquidity Reporting
Teil C: ILAAP
I. Rechtlicher Rahmen und Definition
II. ILAAP in der Gesamtbanksteuerung
III. ILAAP-Grundsätze im SSM zur aufsichtlichen Beurteilung
9. Kapitel: Aufsichtlicher Überprüfungs- und Bewertungsprozess (SREP)
Teil A: Grundlagen und Umsetzung des SREP
I. Grundlegendes zum SREP
II. Umsetzung des SREP
Teil B: Rahmenkonzept und Ablauf des SREP
I. Rahmenkonzept des SREP
II. Ablauf des SREP
Teil C: Erfordernis zusätzlicher Eigenmittel auf Basis des SREP
I. Säule-2-Anforderung (P2R) und Säule-2-Empfehlung (P2G)
II. Gesamteigenmittelanforderungen an Banken unter Berücksichtigung der Kapitalvorgaben aus dem SREP
Teil D: Durchführung des SREP aus Sicht der Aufsichtsbehörde
I. SREP-Element "Geschäftsmodellanalyse"
II. SREP-Element "Governance & interne Kontrollen"
III. SREP-Element "Kapitalrisiken"
IV. SREP-Element "Liquiditätsrisiken"
Teil E: Zinsänderungsrisiken im Anlagebuch
I. SREP-Kapitalfestsetzung und Zinsänderungsrisiken im Anlagebuch
II. Quantifizierung der SREP-Kapitalfestsetzung für Zinsänderungsrisiken im Anlagebuch
Teil F: Fallstudie "SREP" im SSM
I. Einführung zur Fallstudie
II. Vorstellung der hypothetischen Beispielbank
III. Vorstellung des Geschäftsmodells der hypothetischen Beispielbank
IV. Beurteilung des Geschäftsmodells
Teil G: Umsetzung des SREP im internationalen Vergleich
10. Kapitel: Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk)
Teil A: MaRisk als zentrales Regelwerk der qualitativen Bankenaufsicht in Deutschland
I. Grundlage der qualitativen Bankenaufsicht
II. Qualitative Anforderungen an das Risikomanagement auf nationaler Ebene
Teil B: Anwenderkreis der MaRisk
Teil C: MaRisk als flexibler Rahmen zur Ausgestaltung des Risikomanagements
I. Das Proportionalitätsprinzip der MaRisk
II. Erweiterung des flexiblen Rahmens durch Öffnungsklauseln
Teil D: Aufbau und wesentliche Inhalte der MaRisk
I. Grundsätzlicher Aufbau der MaRisk
II. Allgemeiner Teil (AT) der MaRisk
III. Besonderer Teil (BT) der MaRisk
IV. Ergänzung der MaRisk um die Betrachtung von Nachhaltigkeitsrisiken
11. Kapitel: Marktdisziplin durch erweiterte Offenlegungspflichten
Teil A: Theoretische Grundlagen des Modells der Marktdisziplin
I. Notwendigkeit der Säule 3
II. Wirkungsmechanismus der Marktdisziplin
III. Voraussetzungen für die Wirksamkeit der Marktdisziplin
IV. Beeinträchtigung der Marktdisziplin
V. Möglichkeiten der Aufsicht zur Durchsetzung der Offenlegungsanforderungen
Teil B: Praktische Ausgestaltung der Marktdisziplin in Säule 3
I. Allgemeine Offenlegungsprinzipien
II. Offenlegungsbereiche
12. Kapitel: Zweckadäquanz der Rechnungslegung nach IFRS als Informationsinstrument der Bankenaufsicht
Teil A: Rechnungslegung als Informationsinstrument für die Bankenaufsicht
Teil B: Bestimmung der Eigenmittel auf Basis von IFRS-Abschlüssen
I. Zur Anwendbarkeit der IFRS-Rechnungslegung im aufsichtsrechtlichen Kontext
II. Überblick über die fair value-Bewertung von Finanzinstrumenten gemäß IFRS
III. Implikationen der fair value-Bewertung für das bankenaufsichtliche Eigenkapital
Teil C: Beurteilung der Zweckadäquanz der IFRS-Rechnungslegung als Informationsinstrument für die Bankenaufsicht
I. Fair value-Bewertung von Finanzinstrumenten aus aufsichtsrechtlicher Perspektive
II. Das Spannungsfeld divergierender Zielsetzungen von IFRS-Rechnungslegung und Bankenaufsicht
13. Kapitel: Krisenmanagement in Kreditinstituten
Teil A: Sanierungsplanung in Kreditinstituten
I. Einführung und Motivation
II. Grundsätzliche Struktur von Sanierungsplänen in Kreditinstituten
III. Kernelemente eines Sanierungsplans
IV. Umsetzung der Proportionalität in der Sanierungsplanung
Teil B: Prüfung von Sanierungsplänen
I. Verantwortlichkeit und Grundsätze der Bewertung
II. Ergebnisse ausgewählter Benchmark-Analysen der Aufsichtsbehörden
III. Verstärkte Integration in das Risikomanagement
Teil C: Abwicklungsplanung von Behörden
I. Verantwortlichkeiten und Zielsetzung
II. Prozess der Abwicklungsplanung
Teil D: Umsetzung der behördlichen Abwicklung
I. Abwicklungsstrategie
II. Abwicklungsanordnung
III. Abwicklungsinstrumente
IV. MREL
Teil E: Operative Durchführung des Krisenmanagements
I. Aktuelle Erwartungen im SRM an Kreditinstitute
II. Abgrenzung der behördlichen Abwicklung zum frühzeitigen Eingreifen der Aufsichtsbehörden
Literaturverzeichnis
Verzeichnis der Rechtsquellen
Frequently Asked Questions
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Ja, es ist möglich, eine Rechnung auf den Namen eines Unternehmens auszustellen. Bitte geben Sie während des Bestellvorgangs die vollständigen Firmendaten inklusive Name und Adresse an, damit wir die Rechnung entsprechend ausstellen können.
Bitte kontaktieren Sie uns dazu per E-Mail, damit wir die Möglichkeiten für Sie prüfen können.
Ja, Sie können den Kauf rückgängig machen, indem Sie uns innerhalb von vierzehn Tagen ab dem Erhalt einer Publikation darüber informieren und die Ware innerhalb von vierzehn Tagen nach dieser Mitteilung an uns zurücksenden. Siehe dazu unsere Widerrufserklärung für Verbraucher.
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